Entwurfsplanung
ISGY Gymnasium Ismaning
Umbau eines Tagungskomplexes zum Lernhaus
Schule am Bach
Anstelle eines Neubaus entschied sich die Gemeinde Ismaning für die Umnutzung eines freiwerdenden Bestandsgebäudes. Der Gebäudekomplex des ehemaligen Bildungszentrums und späteren Tagungshotels am Seidl-Kreuz-Weg sollte in nur zwei Jahren zu einem 4-zügigen Gymnasium umgebaut werden.
Das Grundstück des zukünftigen ISGY liegt zentrumsnah und gleichzeitig landschaftlich idyllisch an den Bachauen des Kernbachs, umgeben von dichtem Baumbestand, mitten in der Natur.
Zentraler Entwurfsgedanke ist die Verzahnung des Schulkomplexes mit der umgebenden Landschaft, der vollständige Erhalt des Baumbestandes und die Einbindung des Bachlaufes.
Rund um das kernsanierte Bestandsgebäude entstehen – eingebettet in die Landschaft – abwechslungsreiche Freiräume für Schüler und Lehrer.
Die Gestaltung des Schulhofes im Westen nimmt die fingerartige Vegetationsstruktur des ehemaligen Parkplatzes auf. Vorhandene Bäume können erhalten werden und liefern wertvollen natürlichen Schatten. Die Verzahnung mit der Natur zeigt sich auch im Belag, der nach außen hin zunehmend grüner wird und in naturnahe Wiesen übergeht.
Der Uferbereich des Kernbaches kann in die Nutzung einbezogen werden. Sitzstufen in der Uferböschung führen hinunter zum flachen Wasser und öffnen den Blick in die intakte Natur der Bachauenlandschaft.
Die Jugendlichen sind schnell angekommen und haben sich die Frei-Räume angeeignet. „Haus am Bach“ nennen sie ihre Schule.
Standort:
Ismaning, Seidl-Kreuz-Weg
Auftraggeber:
Gemeinde Ismaning
Fläche:
ca. 10.000m²
Projektlaufzeit:
2015-2019
Leistungsphasen:
1-9
Architekt/in:
K+P Architekten und Stadtplaner GmbH München (LPH 1-4), Felix und Jonas Architekten BDLA München (ab LPH 5)